Präsentation in der Öffentlichkeit

21 Juni 2011

 
Unser Maskottchen Dona wird bald ein Jahr alt. Sie ist voll Lebenskraft und liebt es, durch den Wald laufen und Spuren zu verfolgen. Sie erinnert uns daran, dass sich auch Fragas do Mandeo seinem ersten Jahrestag nähert. Es ist dann die Zeit gekommen, Bilanz zu ziehen und Fragas do Mandeo der Öffentlichkeit bekannt zu geben. Dafür haben wir mehrere Aktivitäten zu Anfang nächstes Monats geplant.

Bild des Flyers von Fragas do MandeoUm das Ereignis und die Ziele unseres Verbunds bekannt zu machen haben wir ein Plakat und einen Flyer veröffentlicht. Wenn Sie uns unterstützen möchten, können Sie es Ihren Kunden, Ihren Arbeitskollegen oder den Mitgliedern Ihres Sport- oder Kulturverein zukommen lassen. In diesem Fall kontaktieren Sie uns bitte. Unter der Rubrik Kontakt werden Sie weitere Informationen finden.

Präsentationsakt

Am Freitag den 1. Juli um 20:00 Uhr werden wir im Blauen Saal des Liceo in Betanzos das Konzept der naturschutzfachlichen Betreuung erläutern und über die Arbeit berichten, die in diesem ersten Jahr vom Verbund in As Mariñas geleistet wurde.

Das Ereignis wird durch zwei Diavorführungen von Naturfotografen ergänzt. Bei der ersten handelt es sich um Bilder von Wasservögeln der Fotografen Álvaro Fernández Polo und Antonio Ramos Souto, die uns die Vogelarten in der Flussmündung in Betanzos und in Galicia näher bringen werden. Die zweite Vorführung zeigt Bilder von Tier- und Planzenarten am Fluss Mandeo des Fotografen Manuel Cañás.

Aktivitäten

Bild des Plakats zum Präsentationsakt des Fragas do MandeoAm Sonntag den 3. Juli von 10:00 bis 13:00 Uhr in Ponte do Porco (Miño) wird eine Müllsammelnaktion stattfinden und invasive Arten wie die Essbare Mittagsblume (Carpobrotus edulis) und das Pampasgras (Cortaderia selloana) am Strand A Alameda werden entfernt. Diese Aktion hat die entsprechenden Genehmigungen von der Dirección Xeral de Conservación da Natureza (Xunta de Galicia) und von der Demarcación de Costas de Galicia (Ministerio de Medio Ambiente y Medio Rural y Marino). Die Stadtverwaltung von Miño (Concello de Miño) wird die Aktion mit dem Transport und der Entsorgung vom Abfall unterstützen.

Machen Sie mit

Ebenfalls am Sonntag den 3. Juli von 11:00 bis 14:30 Uhr findet auf dem Platz Campo (Betanzos) ein solidarischer Flohmarkt statt. Dort werden Gelder für die naturfachliche Betreuung in As Mariñas gesammelt. Sie können dort Schnäppchen aller Art kaufen (Kunsthandwerk, Bücher, Geschenktartikel usw.). Sie können uns auch mit Sachspenden unterstützen, die Sie zu Hause haben und, obwohl sie noch in guten Zustand sind, nicht mehr benötigen.

Program

Freitan den 1. Juli

  • 20:00 h. – Blauer Saal des Liceo (Betanzos)
    Nordwest, Bildvorführung von Wasservögeln von Álvaro Fernández Polo und Antonio Ramos Souto aus Asociación Ornitolóxica Calidris
    Vorstellung des Verbunds und Jahresbilanz
    Schätze aus As Mariñas, Bildvorführung von Tier- und Planzenarten um den Fluss Mandeo von Manuel Cañás

Sonntag 3. Juli

  • 10:00 h. – Ponte do Porco (Miño)
    Müllsammeln und Besetigung invasiver Arten
  • 11:00 h. – Platz Campo (Betanzos)
    Solidarischer Flohmarkt

Die Zwergdommel, eine neue Spezie in der Flussmündung

29 Mai 2011

 
Bild der Zwergdommel (Ixobrychus minutus)Heute Sonntag morgen haben drei Ehrenamtliche des Fragas do Mandeo mit großer Freude eine Zwergdommel in der Flussmündung von Betanzos beobachtet. Und das aus gutem Grund, denn es war die erste dortige Beobachtung dieser Vogelart, die uns bekannt ist.

Die Flut war bereits in den frühen Morgenstunden, so dass die Zwergdommel den Schutz des Schilfs in A Cangrexeira verlassen musste und sich dem Ufer näherte, um Fische zu fangen. Mit ihren langsamen Bewegungen und ihrem wunderschönen ockerfarbenen Federkleid ist sie total getarnt mitten im Schilf, das sie nur selten verlässt. Am Ufer schreitet sie mit gemäßigten Schritten wie eine Katze voran. Alle paar Minuten bleibt sie wie eine Statue stehen, ohne das Wasser aus den Augen zu verlieren. Plotzlich zielte sie mit dem Schnabel schnell wie eine Harpune auf einen kleinen Fisch. In der Regel scheiterte sie nie. Der sonnige Tag, der offene Bereich, wo sie sich befand und der lange Zeitraum, wo sie sich beobachten ließ, machten aus der Beobachtung ein Vergnügen.

Die Zwergdommel (Ixobrychus minutus) erhält in der galicischen Sprache den Namen “garza pequena” (“kleine Reiher”), denn sie ist die kleinste der Spezien aus der Familie der Ardeidae in Galicia. Im Unterschied zum Graureiher und zum Seidenreiher, die gut zu sehen sind, ist die Zwergdommel sehr schwer zu entdecken. Gründe dafür sind sowohl die Bedingungen ihrer Habitat als auch ihre scheue Lebensweise, ihrer kryptischen Farbe und ihre hauptsächliche Dämmerungsaktivität. Trotz ihres weltweiten Verbreitungsgebiets ist der Bestand der Zwergdommel nicht hoch; zurzeit wird ein Bestandrückgang angenommen. In Galicia wird der Brutbestand mit ca. zwei Dutzend Paaren geschätzt. Die Erhaltung von Feuchtgebieten ist daher hierfür sehr sinnvoll, sowie die Zwergdommel nicht absichtlich zu stören.

Bild der Zwergdommel (Ixobrychus minutus)Fast jedes Wochenende gehen Ehrenamtliche des Fragas do Mandeo zur Flussmündung von Betanzos und zeichnen den aktuellen Bestand von Wasservögeln auf. Die Zählung und detaillierte Beobachtung dient der Aufzeichnung der Populationschwankungen und der Präsenz neuer Vogelarten. So konnten das Auftreten und Brut der Rötelschwalbe (Hirundo daurica) oder der Neuntöter (Lanius collurio) festgesltellt werden. Es konnten auch seltene Zugvögel, die unterwegs sind, wie z.B. der Schwarzstorch (Ciconia nigra) sowie junge Purperreiher (Ardea purpurea), beim Verlassen ihres Reviers, beobachtet werden.

Die Beobachtung einer Zwergdommel-Weibchen Ende Mai lässt viele Fragen offen. Lebt dort auch ein Männchen? Brutet sie in der Flussmündung? Da sie ein Sommervogel ist, in welches Gebiet Afrikas wird sie im Winter ziehen?

Falls Sie neugierig geworden sind, kommen Sie zum Hafen von Betanzos. Dort an seinem nördlichen Ende werden Sie einen hervorragenden Beobachtungsort finden. Wenn Sie auch die Zwergdommel nicht entdecken, können Sie mindestens andere Wasservögel betrachten, wie z.B. die Wasserralle (Rallus aquaticus).


Eine Blume und ein Buch

17 Mai 2011

 
Bild der Orchidee Dactylorhiza elataIm Jahresverlauf bestimmen die verschiedenen Blütezeiten der wilden Pflanzenarten eine Reihenfolge von Farbnuancen in der Landschaft. Der Monat Mai ist als der Monat der Blumen bekannt. Heute, am Tag der Galicischen Literatur, möchten wir eine auf eine sehr literarische Blume hinweisen, und zwar auf die Orchidee, und auf ein Buch aufmerksam machen, das uns dabei helfen wird, sie besser kennen zu lernen.

Im Unterschied zu den tropischen Orchideen haben die galicischen Orchideen kleine Blüten, welche – aus der Nähe betrachtet – auch sehr atraktiv sind. Von den rund 40 heimischen Arten blühen die meisten von ihnen in diesem Monat. Da sie kalkhaltigen Boden bevorzugen, werden wir sie im Süden von Lugo und im Nordwesten von Orense öfter sehen. Aber auch in Küstengebieten kommen sie zahlreich vor, denn die Schalen der Molusken schaffen hierfür die idealen Bedingungen.

Bild der Orchidee Dactylorhiza elataDie Dactylorhiza elata ist eine Pfanzenart, die häufig und leicht in unsere Region anzutreffen ist. Gerade in dieser Zeit können wir sie in voller Blüte in den Feuchtgebieten hinter den Dünen des Strandes Alameda (Ponte do Porco, Miño) betrachten. Aber auch in den Wiesen, wie z.B. am Flussufer in Miodelo (Bergondo),  Bild der Orchidee Dactylorhiza elataund sogar am Straßenrand. Der Stamm dieser Orchidee kann lang werden, mit einer eindrucksvollen Farbe von der Rosa bis zur Violett, was sie auffällig macht.

Da wir auch weitere Arten finden können, empfehlen wir die Lektüre von Guía das orquídeas de Galicia, der Biologen Carlos Cortizo und Elvira Sahuquillo im Verlag Baía Edicións. Mit diesem kleinen Buch kann der Leser anhand der hervorragenden Bilder und Abbildungen unterschiedliche Arten identifizieren. Das Buch dient auch als perfekter Einstieg in die spannende Welt der Orchideen.


Belohnung bei der Steuererklärung

20 April 2011

 
Logo des spanischen Finanzamts zur Steuererklärung 2010Die Steuererklärung 2010 kann bereits eingereicht werden. Unsere Spender erhalten eine kleine Belohnung für ihre Großzügigikeit, denn im Erklärungsformular wird auf einen Abzug von 25% der Spenden zu Fragas do Mandeo hingewiesen. Somit werden sie ein Viertel ihrer Spendensumme zurückbekommen.

Wir empfehlen Ihnen, mit Fragas do Mandeo zusammen zu arbeiten. So werden Sie auch 25% Ihrer Spenden in der Steuererklärung 2011 absetzen. Unternehmen können 35% des Beitrags bei der Erklärung der Körperschaftssteuer absetzen. Für weitere Informationen können Sie sich mit uns in Verbindung setzen oder unter Ley 49/2002 de régimen fiscal de las entidades sin fines lucrativos y de los incentivos fiscales al mecenazgo (spanisches Gesetz zur Steuerleichterung für Sponsoring) weitere Informationen erhalten.

Heute haben wir den Jahresabschluss dem Amt für die Umweltförderung der galicischen Regierung (Xunta de Galicia) vorgelegt. Damit haben wir das erste Betriebsjahr mit Erfolg abgeschlossen.

Vielen Dank an alle Förderer und an die ehrenamtlichen Mitarbeiter.


Wir werden über die naturschutzfachliche Betreuung beim Aqua Plann sprechen

18 April 2011

 
Der Verbund Fragas do Mandeo ist zum VII. Mesa del Agua (Tagung zum Thema Wasser) unter den Motto: “Management aquatischer Ökosysteme” eingeladen worden. Dort werden wir über die naturschutzfachliche Betreuung in Fließgewässern berichten. Die Tagung trägt zur Öffentlichkeitsarbeit des Projekts bei Aqua Plann, der mit dem Fonds Life der Europäischen Union finanziert wird.

Logo Aqua Plann ProjectDie VII Tagung zum Thema Wasser findet am 4. und am 5. Mai in den Gemeinschaftsräumen in Figueroa (Abegondo, A Coruña) statt. Unser Auftritt ist für Donnerstag den 05. um 12:00 Uhr geplant. Dort werden wir die gesetzlichen Rahmenbedingungen der naturschutzfachlichen Betreuung erläutern, ihre geschichtliche Entwicklung im globalen Kontext und ihre Umsetzung in Spanien skizzieren und dabei die Aktivität der wichtigsten Betreuungseinrichtung in Galicien hervorheben. Anschließend werden wir über die Initiative Fragas do Mandeo informieren und auf die Vorteile der naturschutzfachlichen Betreuung bezüglich der Erhaltung von aquatischen Ökosystemen in Fließgewässern, insbesondere in der Region As Mariñas eingehen.

Unter Programm und Kontaktinformationen VII Mesa del Agua “Manejo de Ecosistemas Fluviales” können die entsprechenden Informationen heruntergeladen werden.


Die Farbe der Wälder

6 April 2011

 
Die Zeit zwischen Ende März und Anfang April ist eine Freude für Vogelbeobachter. Viele Vogelarten fliegen jetzt flink mit kleinen Ästen, um das Nest zu bauen. Die Männchen singen ununterbrochen mit aller Kraft, so markieren sie ihr Territorium. In dieser Zeit des Jahres können einige Vogelarten am besten beobachtet werden. Später, wenn sie brüten, werden sie kryptisch, damit kein Raubtier ihre Küken entdecken kann. So können wir zum Beispiel vier Meisenarten zwischen den Blättern derselben Weide beim Fressen entdecken, und zwar die Tannenmeise (Parus ater), die Blaumeise (Parus caeruleus), die Kohlmeise (Parus major) und die Schwanzmeise (Aegithalos caudatus). Später werden wir sie nur flüchtig vorbei fliegen sehen.

Aber jetzt ist es auch die Zeit, die Naturlandschaft zu bewundern. Bei verschiedenen Baumarten wachsen jetzt die Blätter, die ihre Farbe mit der Zeit verändern. Die Weiden sind frühblüher, mit einer grün-bläulichen Farbe, die dann zu asche-grün wird. Die Birken zeigen ein glänzendes Grün, das mit der weißen Rinde kontrastiert. Auf den Eichen wachsen kupferfarbene Blätter, die später grün werden. Die Kastanienbäume, die noch nicht so entwickelt sind, haben noch keine Blätter. Wir können die schöne Gestalt ihrer Baumkronen betrachten. Dagegen tritt die dunkle Farbe der immergrünen Lorbeeren hervor, wie auch in den anderen Jahreszeiten. So können wir von einem günstigen Standort aus die Zusammenstellung der einheimischen Wälder zweifelsfrei bestimmen.

Von der Geschäftsstelle der Fragas do Mandeo aus können wir einen kleinen Wald von alten Eichenbäumen beobachten.Dort wird das Dorffest gefeiert. Hinter dieser prachtvoller Wald lässt sich in der Ferne den Hügel A Espenuca aufsteigen sehen. Auf seiner westlichen Seite kann man keine Farbmosaik erwarten, denn nur die Graufarbe der von Rüsselkäfern befallenen Eukalyptusbäumen ist dort vorhanden. Diese düstere Farbe zieht sich bergab weiter bis zum Ort Chelo hin und bedrängt so die einheimischen Wälder am Flussufer und in den steilsten Lagen.

Dieser malerischer Hügel ist ein wahres Sinnbild der Gegend und seit je Pflichtbesuch für die Gäste, die eine schöne Aussicht über das Flusstal des Mandeo genießen wollen. Um so mehr ist es zu bedauern, dass er im Augenblick keine Fürsprecher hat. Macht sich niemand Sorgen darüber, dass die landschaftlichen Werte verloren gehen? Wer kümmern sich jetzt darum, die Situation umzukehren?

In Fragas do Mandeo versuchen wir es. Daher bitten wir Sie um Unterstützung!


Stürmischer Frühling

21 März 2011

 
Der Frühling wurde dieses Jahr von Nachrichten über massive Naturkatastrophen, schwere nukleare Unfälle, soziale Umbrüche und Kriege begleitet. Einige Menschen haben diese Ereignisse in Zusammenhang gebracht und sind zu dem Schluss gekommen, dass dies Folgen seien, weil wir wir unseren Planet schlecht behandeln.

In Fragas do Mandeo gehen wir nicht so weit. Dennoch stimmen wir darin überein, dass die sowohl in abgelegenen Orten als auch vor unserer Haustür nicht gut genug behandelt wird.

Oftmals hört man, wie schön die Natur ist. Man hört ebenso, dass es notwendig ist, sie zu schützen und die biologische Vielfalt zu erhalten. Man redet auch über die Notwendigkeit, den Kindern die Liebe zur Natur zu vermitteln.

Dennoch, um die Wahrheit zu sagen, machen nur wenige Menschen geringe Anstrengungen in dieser Richtung. Nur sehr wenige tragen mit ihrer Arbeit oder ihrer Spende bei.

Prüfen Sie sich mal selber: An wie vielen Aktivitäten zur Verbesserung der Umwelt waren Sie in den letzten zwölf Monaten beteiligt? Wie viel haben Sie zum Schutz von Lebensräumen und Arten gespendet?

Denken Sie nicht nur an die Zeit, wo Sie eine Wanderung gemacht haben, an den Picknick am Flussufer, an die gesammelten Pilze im Herbst, an die Stunden, wo Sie die Vögeln beobachtet haben… Denken Sie auch an die Zeit, wo Sie den Müll anderer Leute aufgesammelt haben, an die Zeit, wo Sie invasive Arten entfernt oder verletzte Wildtiere zum Rehabilitationszentrum gebracht haben.

Fragas do Mandeo ist ein Verbund, um die Natur im Gebiet As Mariñas zu schützen. Wir bitten Sie darum, mit Spenden und Freiwilligenarbeit zu helfen, mit Ihrer Freizeit und mit dem Geld, das Sie aufbringen können.

Es gibt aber auch viele andere erfahrene und effiziente Organisationen, mit denen Sie zusammenarbeiten können. Für uns ist die Erhaltung der Natur das Wichtigste. Auf verschiedener Weise. In unserem Land oder in fernen Orten. Am Land oder im Meer. Bei unserer Organisation oder bei anderen. Wählen Sie einfach diejenige, die Ihnen am meisten zusagt.

Entscheiden Sie sich bitte für die Erhaltung unseres Planeten!


Fragas do Mandeo: vorbildlich im Umgang mit dem besorgniserregenden Zustand der Wälder

8 März 2011

 
Der Aufruf des Jahres 2011 zum “Internationalen Jahr der Wälder” macht auf den aktuellen Zustand der einheimischen Wälder aufmerksam.

Logo der Zeitung “La Voz de Galicia”Der angesehene galicische Botaniker, Professor der Universität Santiago de Compostela und Leiter der Forschungsstation in O Courel, Javier Guitián, veröffentlichte am 08. März in der Zeitung La Voz de Galicia einen kurzen Beitrag mit der Überschrift Ich werde auf eine Eiche klettern. Mit seinem ihm eigenen Talent geht er vom Schutz der Mammutbäume in den USA bis zu einer Warnung über das Verschwinden der uralten Wälder in Galicien, wo er eine größere Aufmerksamkeit fordert.

Wir danken dem Professor Guitián, dass er uns als Vorbild für der Umgang der Öffentlichkeit mit dem besorgniserregenden Zustand der Wälder ausgewählt hat.

Versäumen Sie nicht die Artikel in seiner Zeitungskolumne – teils lustig, teils traurig über die Apathie unserer Gesellschaft -, in denen er die Besorgnis über die Erhaltung der Artenvielfalt als auch die der ländlichen Gebiete zum Ausdruck bringt. Sie werden dabei vieles lernen und seinen unterhaltsamen literarischen Stil genießen können.


Blumen im Winter

10 Februar 2011

 
Es werden noch einige Tage vergehen müssen, bevor der Winter uns verlässt. Dennoch wird es bereits spürbar, wie die Tage nach der Sonnenwende am 21. Dezember länger werden.

Die Natur, in Erwartung dieser Veränderungen, gestaltet ihre jährlichen Zyklen nach dem vorhandenen Tageslicht. Obwohl wir Blumen mit Frühling assoziieren, können wir eigentlich schon im Laubwald am Flussufer die Haselnussstauden (Corylus avellana) sehen. Im Unterholz ist die Baumdecke noch frei von Blättern. Dort zeigen die Primeln (Primula acaulis) eine Fülle von Blüten und die wilden Narzissen (Narcissus spp. ) erhellen die Landschaft mit ihrer leuchtenden gelben Farbe. Sogar die wilden Erdbeeren (Fragaria vesca) öffnen die winzigen Knospen und enthüllen so ihrer weissen Blütenblätter.

Der prächtigste Baum in dieser Zeit ist ohne Zweifel die Mimose (Acacia dealbata). Ihre Blüte ist eindrucksvoll, einem Meer von kleinen gelben Blüten ähnlich. Dies macht nachvollziehbar, warum diese invasive Pflanzenart in Gärten gepflanzt wurde. Heute ist sie im Wald weit verbreitet und bedeutet eine Bedrohung für unsere natürlichen Ökosysteme. Diese Zeit des Jahres ist genau der Moment, um das Ausmaß der aktuellen Verbreitung der Mimose in unserem Raum einschätzen zu können. Wir empfehlen ausdrücklich die vollständige Beseitigung dieser Bäume bis auf die die Orte, wo ihre ornamentale Funktion einen Sinn macht.

Die Paarungszeit mehrerer Vogelarten beginnt gerade und es wird nach nach geeigneten Standorte für die Nester gesucht. Einige, wie z.B. die Elstern (Pica pica), werden bereits mit kleinen Ästen in ihren Schnäbeln beobachtet. Unser Maskottchen Dona ist inzwischen gewachsen. Sie ist bereits sieben Monate alt und wiegt 30 Kilo. Sie zeigt sich voller Leben und ein bisschen schusselig

Währenddessen sind wir in Fragas do Mandeo immer noch am Computer und von Papieren umgeben. Unter anderen Aufgaben haben wir die Erklärung der Spenden von 2010 beim Finanzamt eingereicht. Somit werden die privaten Spender ihre Großzügigkeit bei der Steuererklärung (Einkommensteuer) mit einem Abschlag von 25% des Beitrags absetzen können.

Der Jahresanfag ist auch die Zeit dafür, Zuschüsse bei Unternehmen und Behörden zu beantragen. Bei der Suche nach Ausschreibungen, die das Hauptziel von Fragas do Mandeo, (und zwar der Erwerb von Grundstücken für die Erhaltung der Natur) unterstützen, sind wir bisher noch nicht fündig geworden. Wir werden jedoch unverzüglich die Gelegenheit nutzen und finanzielle Unterstützung beantragen, die Aktivitäten für die naturschutzfachliche Betreuung ermöglichen.

Daher wollen wir nochmals betonen, dass, wenn wir unsere Landschaft und unser Ökosystem erhalten wollen, eigene Ressourcen bereitstellen müssen. Eine Spende, egal wie klein der Betrag sei, ohne weitere Verpflichtungen, wird Fagas do Mandeo ermöglichen, Grundstücke mit ökologischem Wert zu erwerben und die Erhaltung der Region zu gewährleisten.

Denken Sie bitte nochmal darüber nach und verschieben Sie es nicht auf Morgen.


Interview im Fernsehen

7 Januar 2011

 
Logo des öffentlichen TV-Senders Televisión de GaliciaAm vergangenen 14. Dezember wurden die Grundstücke, die wir bereits betreuen, vom Televisión de Galicia (Galicias Fernsehen) gefilmt. Die Sendung möchte das Vorhaben von Fragas do Mandeo vor Ort kennenlernen und den Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden interviewen. Diese erhielten die Gelegenheit, den Anlass der Gründung und die Ziele unseres Verbunds zu erläutern.

Unser Maskottchen Dona war auch dabei. Sie zeigte sich allerdings etwas schüchtern vor der Kamera.

Die Interview wird am 11 um 14:05 Uhr in der Sendung Natureza des Galicias Fernsehen gesendet.


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